Projektbeschreibung

Jugendliche werden in viele Planungsprozesse, die ihr zukünftiges Leben gestalten, kaum einbezogen. Das soll sich ändern ...

Jugendliche werden in viele Planungsprozesse, die ihr zukünftiges Leben gestalten, kaum einbezogen. Das soll sich ändern:

Das Jugend-Medien-Projekt MEIN EHRENFELD – UNSERE ZUKUNFT gibt den Ideen junger Menschen eine Stimme. Angeleitet von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges und anderen Film-Profis erarbeiten Ehrenfelder Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren Kurzfilme zu ihrem Stadtviertel Ehrenfeld.

Wie in einem professionellen Filmteam entwickeln sie ihre ganz eigenen Filmideen, die sich um die Frage drehen, was genau ihr Stadtteil ihnen persönlich bedeutet, was sie daran ärgert oder begeistert und wie aus ihrer individuellen Sicht städtischer Raum gestaltet werden sollte. In regelmäßigen Workshops realisieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstständig ihre Kurzfilme. Vielfältige filmische Ansätze und verschiedene Meinungen sind hier absolut erwünscht!

Was soll beispielsweise aus dem Industrieareal des alten Helios-Geländes in Köln-Ehrenfeld werden? Um diese Frage ist eine lebhafte Debatte entbrannt; Politik, Wirtschaft und Bürger haben extrem unterschiedliche Vorstellungen. Doch was wünschen sich diejenigen, in deren Zukunft die Pläne umgesetzt werden? Experten aus Wirtschaft, Politik und Bürgerschaft sowie Projektleiterin Anna Ditges, die gerade den Kinofilm WEM GEHÖRT DIE STADT (AT) über das Helios-Gelände produziert, teilen ihr Insiderwissen mit den Jugendlichen.

Die Jugendlichen wählen selbst die Form und Machart ihrer Minifilme, die sich dem Inhalt, den sie künstlerisch transportieren möchten, unterordnen.

Die Kurzfilme werden bis zum Herbst 2014 professionell nachbearbeitet und zu einem bunten Mosaik aus individuellen Fragmenten zusammengefügt. Der abendfüllende Film, der so entsteht, erzählt von Jugend, Identität, Heimat, Stadtentwicklung und politischer Verantwortung und stellt die einzelnen Jugendlichen, ihre Haltung und Vision in den Mittelpunkt. Er wird in einer Abschlusspräsentation öffentlich vorgeführt. Online wird der Verlauf des Workshops sowie die Filmergebnisse der Jugendlichen dokumentiert.